Das Ozonloch im Fokus

Die globale Erwärmung lässt die Umweltschützer Alarm schlagen und die Wissenschaft nach Antworten suchen, die von einem natürlichen Erwärmungszyklus bis zur Alleinschuld des Menschen reichen. Das Ozonloch wurde 1985 entdeckt, nachdem die Anzeichen sich am Nord- und Südpol bereits seit den 70er Jahren bemerkbar machten. Bei dem Ozonloch handelt es sich nicht um natürliche Schwankungen in der Ozonschicht der Erde, die der Wissenschaft schon lange bekannt sind und vermutlich von der Sonne verursacht werden. Das Ozon des Ozonlochs wird durch gasförmige Halogenverbindungen verursacht, die nach einer weit verbreiteten Auffassung durch FCKW in die Atmosphäre gebracht werden. Der Industrie stehen mehrere Alternativen zur Nutzung von FCKW zur Verfügung.

Die natürliche Ozonschicht der Erde absorbiert die gefährliche UV-Strahlung aus dem Weltall. Durch das Ozonloch dringt die Ultraviolette Strahlung jedoch bis auf die Erde und wirkt sich negativ auf die Menschen und ihre Umwelt aus. Wissenschaftlich erwiesen ist die Begünstigung von Hautkrebs durch UV-Strahlung. Im schlimmsten Fall können Menschen sogar erblinden, wenn sie durch das Ozonloch mit den gefährlichen UV-Strahlen in Kontakt kommen. Das Ozonloch wirkt sich zudem negativ auf das Wachstum von Pflanzen aus und begünstigt schlechte Ernteerträge. Nachdem FCKW im Jahre 1990 verboten wurde, schließt sich das Ozonloch in langsamen Schritten wieder. Bis zum Jahr 2068 soll der Originalzustand der schützenden Ozonschicht wieder hergestellt sein. Über der Arktis wird sich die Ozonschicht dabei erst ab 2060 erholen während über der Arktis etwa im Jahre 2050 mit einer Ozonschicht gerechnet wird, die die Werte von 1980 aufweist und damit wieder gesundet ist.
Die Ratgeber Community tauscht sich über Fragen und Antworten rund um den Klimawandel und Auswirkungen auf das Ozonloch aus.